Kunstwoche zur Südart

Die Jenaplan – Schule stand diese Woche ganz unter dem Motto Kunst. Auch in diesem Jahr sind die Schüler und Schülerinnen der Schule an der SüdArt beteiligt. Dabei haben sich die Kinder mit dem Thema „Aufbrechen“ eine Woche lang gestalterisch auseinandergesetzt. Teile der Ergebnisse können an dem Wochenende 17. und 18. März im Erdgeschoss und im Hortbereich der Schule betrachtet werden.

Die fünf Stammgruppen der Jenaplan Schule haben in sehr unterschiedlicher Weise und mit vielen kreativen Ideen das Thema „Aufbrechen“ bearbeitet.

Hier eine kleine Zusammenfassung der Highlights!

Die Anakondas:

Aufbrechen bei den Anakondas bedeutet, einfach mal Mauern aufzubrechen und sehen was dahinter steckt. Dabei sind facettenreiche Mauerbilder entstanden mit ungeahnten Ausblicken.

Auch kann man im Gruppenraum viele Dinosauriereier sehen, die aufgebrochen sind und wenn man etwas sucht, findet man auch die Spuren dazu.

Einige Anakondas verbanden das Aufbrechen mit der Idee, eine Reise zu machen, und so wurden unterschiedliche Koffer gestaltet und gepackt.

Die Tiger:

Die Tigergruppe ist aufgebrochen in das Land Japan – dem Land der aufbrechenden Sonne. Zu den vielen Fischern, die in der Morgendämmerung bereits aufbrechen um aufs Meer hinauszufahren. Ein Land, das auf Grund seiner Lage zwischen zwei Kontinentalplatten, immer wieder aufbricht, durch Erdbeben und Vulkanaktivitäten. Die Bilder dazu bekommen einen 3-D-Effekt in dem sie plastisch in Schuhkartons eingearbeitet werden.

Mit einer Bilderreihe aus Aquarellen halten die Tiger das Aufbrechen des Frühlings fest. Immer drei Bilder zeigen das langsame Aufbrechen, eines Eis oder einer Blume oder eines Osterhasen, was immer sich in der Phantasie der Kinder auf den Weg macht, haben die jungen Künstler auf Papier festgehalten.

Die Delfine:

Bei den Delfinen haben einige Schüler ein Spiel entworfen zum Thema „Sich auf eine Reise machen“. Zusammen mit den Kindern wurden Ideen gesammelt, die Spielregeln und die Aufgaben konstruiert und ein großes Spielbrett gestaltet.

Eine andere Gruppe beschäftigte sich mit dem Aufbrechen der Erde bei Vulkanausbrüchen. Dabei entstanden die verschiedensten Kunstwerke, die vor allem durch ihre kräftigen Farben Eindrücke hinterlassen.

Und wenn man Gipsmasken an Leinwänden entdeckt, ist man über ein weiteres Projekt der Delfine gestolpert. Hier haben einige Kinder die Idee aufgegriffen, dass schöne Gedanken ausbrechen können. Was wen genau dabei erfreut, haben die Kinder individuell gestalterisch herausgearbeitet.

Die Bären:

Aufbruch zu sich selbst lautet das Motto bei den Bären. Die Schüler und Pädagogen machten sich auf eine Zeitreise in die eigene Vergangenheit. Wer war ich, wo komme ich her? Weiter in das Hier und Jetzt, was macht mich aus? Hier konnten die Kinder sich selbst darstellen auf Papier, als Büste oder als Puppe aus Zeitung und Klebeband formen. Dann den Blick in die Zukunft, was wird vielleicht sein? Die Kinder packten ihre eigenen Koffer mit persönlichen Gegenständen, was gehört zu mir, was sagt was über mich aus?

Auch überlegten die Bären mit welchen Schuhen sie wohl durch Leben gehen wollen. Sollten es welche mit Flügeln sein, oder ein Einhorn? Welcher Schuh ist wohl am hilfreichsten und welcher am bequemstem? Viele wichtige philosophische Fragen, die eine Vielzahl an Möglichkeiten und Ideen mit sich brachten.

Die Löwen:

Die Löwen haben, nachdem sie eine große Ideensammlung gemacht haben, verschiedene Arbeitsgruppen gebildet. Eine Gruppe war hierbei die Schauspielergruppe. Diese Gruppe hat verschiedene Szenen zum Thema „Aufbruch“ dargestellt und fotografiert.

Die Legogruppe hat mit Hilfe von Legosteinen Szenen auf- und nachgebaut. Die daraus entstandenen Bilder werden in Form einer Diashow aufgearbeitet und präsentiert.

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