Bärenprojekte Russland und Raketen

Gleich mit zwei Themen, die in gewisser Hinsicht für Weite und Unendlichkeit stehen, haben sich die Bären in den vergangenen Wochen beschäftigt: Russland und Raketen.Russland ist das flächenmäßig größte Land auf dem Globus, das von West nach Ost rund 9.000 Kilometer misst und dabei elf Zeitzonen umfasst. Kein Staat weltweit steht für unermessliche Weiten, wie es Russland tut.
Erforscht haben die Bären dabei auch, was besonders an Russland ist und was es zu entdecken gibt, wenn man sich intensiv damit beschäftigt. Und was soll man sagen: Kinderaugen sehen die Welt einfach aus einer anderen Perspektive und das ist auch das, was es ausmacht.
Anderes Land, andere Sprache – soweit ist das klar und die meisten werden dies bereits im Urlaub erlebt haben: Die Buchstaben erkenne ich, aber das ist doch etwas anderes, als das, was ich in der Schule lerne und in meinen Büchern zuhause lese. In Russland ist das Alphabet jedoch ein völlig anderes, man nennt es kyrillisch.
Russland hat aber auch viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, die weltweit bekannt sind. Genannt sind beispielsweise der Kreml, in dem der Präsident arbeitet, oder das Bolschoi-Theater, das weltweit für seine künstlerische Exzellenz bekannt ist.
Faszinierend für die Bären (der Bär wird übrigens oftmals als russisches Symbol verwendet) zeigte sich vor allem aber die berühmte Basilius-Kathedrade, ein architektonisches Meisterwerk, dessen Bau 1552 begonnen wurde. Über Fotos ist sie vielen bekannt, nachgebaut haben sie wohl die wenigsten, denn mit ihren neun Kuppeln stellt dies eine wirkliche Herausforderung dar. Diese haben die Bären auch angenommen und großartig gelöst. Im Nachbau der Kathedrale hat selbst Bruno aus der Bärengruppe seinen Platz gefunden, seht Euch das an.

Von Russland ins All ist es kein allzugroßer Schritt, denn in der Geschichte der Raumfahrt sind viele der bedeutendsten Meilensteine russischer Herkunft. So gelang es der Sowjetunion – dies war für mehr als 70 Jahre eine andere Bezeichnung für das heutige Russland – als erstem Land, einen Satelliten in den Weltraum zu befördern. Der Name der Rakete war Sputnik und eine Sputnik war es auch, die das erste Lebewesen ins All brachte, eine Mischlingshündin namens Laika. Auch der erste Mensch im All war ein Russe, der Name Juri Gagarin ist wohl jedem bekannt, der sich jemals mit Raketen beschäftigt hat.
Raketen, diese besonderen Fluggeräte sind es auch, die die Bären am meisten interessiert haben. Und auch im wahrsten Sinne des Wortes auch beflügelt, denn die Kinder haben nicht nur Raketen gemalt, sondern auch versucht, selbst welche zu bauen. Die damit verbundene Forschungsarbeit brachte wunderliche Ergebnisse hervor. Zwar genügte es nicht, Dinge auf eine Umlaufbahn zu schießen, einigen Objekten gelang es gleichwohl, den Boden zu verlassen und einige Zeit in der Luft zu verbringen.
Vielleicht ist in der aktuellen Bärengruppe tatsächlich ein echter Raketenbauer, der die Forschung weiter treibt.
Wir lassen uns überraschen.

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