Projektthema „Unterwasserwelt“

Spannende Tage in der Unterwasserwelt

Eintauchen in ein fremdes und geheimnisvolles Element. Dieser Herausforderung stellten sich die Bären in ihrer Projektwoche. Die moderne Wissenschaft hat bislang lediglich einen Teil der Ozeane erforscht, und die Neugierde der Kinder stand denen der Wissenschaftler in keiner Weise nach.

Um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie es sich in dieser besonderen Umwelt anfühlt, wurde aus dem Bärenzimmer eine Unterwasserwelt: Fensterschmuck mit selbst gebastelten Fischen und Quallen und anderen Bewohnern dieser faszinierenden Umwelt. Was es heißt, in der absoluten Dunkelheit der Tiefsee zu sein, brachte der selbst geschaffene Marianengraben näher. „Bewacht“ von einem Kraken an seinem Eingang, ging es hinein in eine fremde Welt im Pazifischen Ozean, die in Wirklichkeit knapp 11.000 Meter unter der Oberfläche ist. Hier gibt es kein Licht und diese Umgebung mit ihrem extrem hohen Wasserdruck stellt ganz außergewöhnliche Herausforderung an seine Bewohner. Jeder, der im Schwimmbad schon vom Turm gesprungen und ganz tief ins Becken eingetaucht ist weiß, was es heißt, wenn nur eine wenige Meter hohe Wassersäule auf dem Kopf ist.

Nicht ganz so tief hinab wie im Pazifik geht es für Sporttaucher, deren Grenze bei 40 Metern liegt, also deutlich weniger. Dieses und andere wissenswerte Dinge erfuhren die Bären bei ihrem Besuch in der Tauchschule. Dort lernten sie nicht nur, wieviel eine gute Tauchausrüstung kostet – nämlich ab rund 2.500 Euro – und das in eine Sauerstoffflasche so viel Luft wie in eine Telefonzelle passt, sondern auch, dass die Verständigung unter Wasser eine ganz besondere Herausforderung ist. So erfolgt die Kommunikation beim Tauchen ausschließlich durch Zeichensprache. Gelernt haben die Bären darüber hinaus, dass auch in der Schifffahrt über Licht-Signale kommuniziert wird. Signale und Zeichen, die unabhängig von der Sprache, die man spricht verständlich ist.

Einen guten Überblick, wie Leben im Wasser aussieht bzw. aussehen kann, brachte der Besuch im Tiergarten. Von den kleinen Aquarien im Affenhaus bis hin zum Delfinarium und der Lagune werden verschiedene Wasser-Lebensräume gezeigt und dass das Leben am, im und mit dem Element Wasser den Tieren die unterschiedlichsten Anpassungen abverlangt.

Die faszinierende Woche ging dann am Tag der offenen Tür am 1. Dezember zu Ende, als den Besuchern der Jenaplan-Schule die Ergebnisse der eigenen Forschungsarbeit gezeigt wurden.

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