Tag der offenen Tür 2018

Am ersten Adventswochenende fand auch in diesem Jahr wieder der Tag der offenen Tür in der Jenaplangrundschule statt. In den einzelnen Stammgruppen konnte man die Ergebnisse der vorhergegangen Projektwoche bestaunen. Jede Gruppe hatte sich intensiv mit einem Thema beschäftigt, allerdings nicht nur in dieser Woche, teilweise schon davor und in den nächsten Wochen.

Die Tiger hatten sich als Thema die Stadt Nürnberg ausgesucht und dabei herausgefunden, was die Pest für die Stadt und ihre Bewohner bedeutete und warum die Ärzte Masken mit Schnäbeln trugen. Einen solchen Arzt konnte man in Lebensgrösse bewundern. Mit Albrecht Dürer hatten sich Schülerinnen und Schüler auseinander gesetzt und mit der ersten Eisenbahn. Ebenso konnte man erfahren, welche Gewürze für Lebkuchen benötigt werden, wie die Burg aussieht und woher der Name „Nürnberg“ stammt.

Die Bären hatten sich die Unterwasserwelt genau angeschaut und ihren Nebenraum eindrucksvoll in einen begehbaren Mariannengraben mit leuchtenden Unterwassertieren verwandelt. Am Eingang empfing den Besucher ein Taucher und die entsprechenden Handzeichen, die er unter Wasser benutzt, wurden auf Fotos gezeigt. Zu Walen allgemein und speziell zu Orkas und Delfinen konnte man viel erfahren und welche Ausstattung ein Aquarium benötigt.

Die Anakondas hatten das Thema Essen und Ernährung gewählt und dazu geforscht, was gesundes Essen bedeutet und wo es herkommt, wieviel Zucker in einzelnen Lebensmitteln enthalten ist und wie man Butter selbst macht. Es gab viele Schmankerln zu probieren: selbst gebackenes Brot mit der selbst geschüttelten Butter, Frühlingsrollen und verschiedene Riegel und Kugeln aus getrockneten Früchten und Nüssen. Sogar selbst melken war möglich bei einer Kuh, die zufrieden mit dem Kopf wackeln konnte.

Die Löwen hatten sich allgemein mit der Tierwelt beschäftigt, zu Tierspuren und Wölfen geforscht, verschiedene Tiere aus Papier gefaltet und Katzen und den dazugehörigen Kratzbaum gebastelt. Einen kompletten Bauernhof konnte man bewundern und sich informieren, welches die schnellsten Tiere sind.

In der Delfingruppe hatte man sich mit dem „Wir“ auseinandergesetzt. Die Kinder hatten sich überlegt, wie es aussehen könnte, was es für den einzelnen überhaupt bedeutet und was nötig ist, damit es sich wohlfühlt und wächst. Zur Unterstützung des „Wir“ gab es viele Hilfen, wie bedruckte T-Shirts, Cake Pops und Kekse und kleine Schachteln mit Hilfsmitteln wie Traubenzucker und Kuscheltieren.

In der Bibliothek wurden Plätzchen für Neuanschaffungen verkauft und Buchpatenschaften an die Frau und den Mann gebarcht.

Die Elternsprecher empfingen und informierten unsere Besucher im Hortraum.

Für die vielen hungrigen oder müden Besucher war der Speisesaal als Cafe mit reichhaltigem Buffet hergerichtet.

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