Zwischen Baumwurzeln und Geometrie
Eine Woche lang dreht sich während der „Projektwoche“ wieder alles um ein Thema in den einzelnen Stammgruppen. Wie in jedem Jahr, gingen die Kinder auch heuer mit großer Leidenschaft an die Sache.
Die Delfine arbeiten weiter in ihrem Waldprojekt. Also standen Wanderungen und Erkundungen auf dem Plan. In der Schule selbst hat sich der Gruppenraum in ein ein kleines Biotop zwischen Wurzeln und Bäumstämmen verwandelt. Aber auch Barfuß-Pfad, ein großer Baum aus Draht und Papier sowie Klangkörper sind entstanden. Und damit so mancher Waldbewohner auch was zu essen hat, wurde Vogelfutter selbst hergestellt.
Man kann auch ohne Sehkraft sehen – nur eben anders. Diese Erfahrungen machen die Löwen bei ihrem Sehbehinderten-Projekt. Dabei geht es viel um das andere Wahrnehmen und die Erkenntnis, dass man zum Beispiel auch mit den Fingern lesen kann oder auch, wie wichtig Tastsinn und Gehör sind. Besonders spannend war der Besuch bei einer Schule für Sehbehinderte, wo die Löwen sehen konnten, dass Schule das Sinnesorgan Auge funktionieren kann.
„Mensch ärgere dich nicht“ war gestern. Ihre eigenen Spiele haben die Bären in ihrem Spieleprojekt geschaffen. Der Fantasie waren dabei kaum Grenzen gesetzt – vor allem der Kreativität beim Gestalten und der Intension des jeweiligen Spiels. Soll es nun ein buntes Gesellschaftsspiel sein oder doch ein kniffliges Strategiespiel? Und Spielanleitungen auszutüfteln, das ist auch gar nicht so leicht.
Lego, wohin das Auge auch reicht: Bei den Anakondas geht es besonders bunt zu. In allen Ecken wurde mit den kleinen Steinen gebaut und gesteckt. Dass man damit auch Deutsch und Mathe machen kann, probierte die Gruppe in den ersten beiden Tagen aus. Schließlich kann man daraus Buchstaben bauen oder Türme vermessen. Knifflig waren auch die Bauanleitungen, die zu Gebäuden und Konstruktionen gezeichnet wurden. Das freie Spiel kam aber natürlich nicht zu kurz.
Ecken, Kanten, Kreise – Strohalme, Schnüre oder Sand. Womit man doch alles geometrische Figuren bauen kann! Die Tiger waren während ihres Mathematik- und Symetrieprojekts eifrig am Rechnen, Spiegeln, vor allem aber am genauen Hinsehen und ausprobieren. Denn Mathematik funktioniert eben nicht nur mit dem Stift, sondern ist besonders auch mit (fast) allen Sinnen erfahrbar.








